iPhoto '09 im Praxistest E-Mail
Berichte - Testberichte
Geschrieben von: Marcel Frei   
Sonntag, 22. Februar 2009 15:55
Anfangs Januar 2009 hat Apple anlässlich der MacWorld San Francisco die neuen Pakete iLife '09 und iWork '09 vorgestellt. Ende Januar 2009 wurden iLife & iWork '09 ausgeliefert. MacWeb.ch hatte nun Zeit, die Softwarepakete ausführlich zu testen und möchte seinen Lesern die ersten Eindrücke nicht vorenthalten. Wir beginnen mit der iLife '09-Suite und der Software iPhoto; später stellen wir Ihnen dann selbstverständlich auch die anderen Programme noch ausführlich vor.
Praktisch jedes Jahr gab es nun ein Update von iLife, gekennzeichnet mit der Jahreszahl in der die Software erschienen ist. Seit den Anfangsjahren ist iPhoto mit dabei.


In der neusten Version bringt iPhoto vorallem zwei spannende Neuerungen mit sich. Neu hat iPhoto eine Gesichtererkennungssoftware, erkennt daher Gesichter und sortiert diese in einer neuen Ansicht. iPhoto sucht sich die Gesichter (Fotos) selbständig zusammen und man hat dann nur noch die Aufgabe, manuell zu bestimmen, ob es sich wirklich um die durch iPhoto ermittelte Personen handelt. Bei den uns durch Apple zur Verfügung gestellten Fotos funktionierte dies einwandfrei. Bei anderen Fotos stellten wir jedoch fest, dass iPhoto auch ganz andere Objekte als Gesichter erkennt. Dennoch ist diese Neuerung eine durchaus praktische Funktion, wenn man viele Personen kennt, von diesen Fotos  besitzt und die Fotos auch unbedingt nach Gesicht aufbewahren möchte.

Die Mediathek unterteilt sich neu in Ereignisse, Fotos, Gesichter und Orte. Mit Orte präsentierte Apple die zweite grosse Neuerung. Die neusten Digitalkameras mit GPS-Funktion halten den Aufnahmeort direkt in den Fotodaten fest. Bei Fotos, die über diese Daten noch nicht verfügen, kann man sie manuell nacherfassen. In iPhoto hat man dann die Möglichkeit, anhand der Weltkarte sich die Fotos anzuschauen. So genügt in der Kartenansicht ein Klick auf "Paris" und alle Fotos, welche jemals in Paris geschossen wurden, werden angezeigt. Auch ein Zoom ist möglich, und man erfährt sogar, wo genau das Foto geschossen wurde. Wie der unstenstehende Ausschnitt zeigt, kann man noch lange nach den wunderschönen Ferien feststellen, wo genau anlässlich der Seine-Schifffahrt das eine oder andere Foto geschossen worden ist. Interessant ist diese Funktion auch, wenn man nach vielen Jahren sehen möchte, wo man überall schon herumgekommen ist. Ganz interessant ist die neuen Funktion auch für das Erstellen von Fotobüchern. Man hat neu die Möglichkeit, sich ein Fotobuch anhand der Reiseroute zu erstellen. iPhoto stellt das Fotobuch samt passender Landkarte bzw. Routenbeschreibung zusammen.

Nebst diesen oben beschriebenen Neuerungen hat Apple in Photo auch diverse andere - bereits bekannt Anwendungen - verbessert und optimiert. Überzeugt haben mich vorallem die neuen Funktionen im Präsentationsmodus. Apple hat für die Diashows diverse neue Themen integriert. Besonders beeindruckt haben mich die Varianten "Rutschbahn" und "Splitter". Bei der Variante "Rutschbahn" werden die Fotos in einem überwältigenden 3D-Modus zusammengebaut. Splitter präsentiert 2-3 Fotos gleichzeitig. Sie werden horizontal oder vertikal hereingefahren.

Natürlich noch nicht in Photoshop-Qualität aber dennoch durchaus hilfreich ist die neue Retuschieren-Funktion. Relativ einfach lassen sich somit Glace-Flecken vom T-Shirt wegwischen oder andere kleinere Fleckchen vom Foto verbannen. Dank der Gesichter-Funktion kann iPhoto die roten Augen noch einfacher eliminieren, da es genau weiss, wo diese innerhalb des Gesichs liegen. Relativ professionell konnte ich auch zu dunkel geratene Bilder mit der neuen Schatten-Funktion aufhellen.

Sehr praktisch ist für die Facebook- und flickr-Anwender, dass sie Fotos direkt aus iPhoto auf die Plattformen laden können.

Den Fotobüchern, Kalender und Karten hat Apple keine Neuerungen verpasst. Sie kommen immer noch im gleichen Design wie die Vorgängerversionen daher. Vorallem bei den Büchern hätte ich mir neue Versionen gewünscht. Auch die Preise für diese Dienstleistungen hat Apple nicht verändert.

iPhoto '09 ist Bestandteil von iLife '09. Dieses Softwarepaket umfasst auch noch die Programme iMovie, iWeb, iDVD und Garageband und kostet CHF 109.-. Ein Preis, der sich nach der ersten Sichtung auch der übrigen Programme durchaus lohnt.
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Apple veröffentlicht Mac OS X 10.7.4
Wie Apple schreibt wird das 10.7.4-Update allen Benutzern von OS X Lion empfohlen. "Dieses Update behebt allgemeine Probleme im Betriebssystem, verbessert die Stabilität, Kompatibilität, Migration und Sicherheit Ihres Mac. Zu den Verbesserungen gehören: Die Option „Beim nächsten Anmelden alle Fenster wieder öffnen“ ist jetzt nicht mehr dauerhaft aktiviert; - Die Kompatibilität mit bestimmten englischen USB-Drittanbietertastaturen wurde verbessert; - Dateien werden jetzt korrekt auf einem Server gesichert; -Die Zuverlässigkeit beim Kopieren von Dateien auf einen SMB-Server wurde verbessert. Das Update kann über die Software-Aktualisierung geladen werden.
 
Apple verdoppelt Gewinn!

Apple hat heute die Ergebnisse des zweiten Quartals im Geschäftsjahr 2012, welches am 31. März 2012 endete, bekannt gegeben. Im zurückliegenden Quartal erzielte Apple einen Umsatz von 39,2 Milliarden US-Dollar sowie einen Netto-Quartalsgewinn von 11,6 Milliarden US-Dollar bzw. 12,30 US-Dollar pro Aktie. Im Vorjahresquartal wurde ein Umsatz von 24,7 Milliarden US-Dollar sowie ein Netto-Gewinn von 6,00 Milliarden US-Dollar bzw. 6,40 US-Dollar pro Aktie erzielt. Die Bruttogewinnspanne lag bei 47,4 Prozent, verglichen zu 41,4 Prozent im Vorjahresquartal. Der Nicht-US-Anteil am Umsatz betrug in diesem Quartal 64 Prozent. Das Unternehmen hat im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2012 35,1 Millionen iPhones verkauft, das entspricht 88 Prozent mehr Absatz zum vergleichbaren Vorjahresquartal. Im zurückliegenden Quartal hat Apple 11,8 Millionen iPads verkauft, 151 Prozent mehr als im Vergleich zum Vorjahresquartal. Das Unternehmen hat 4 Millionen Macs im zurückliegenden Quartal verkauft, das sind 7 Prozent mehr verglichen zu Q2/2011. Apple hat zudem 7,7 Millionen iPods verkauft, das sind 15 Prozent weniger im Vergleich zum Vorjahresquartal. "Wir freuen uns riesig über 35 Millionen verkaufte iPhones und fast 12 Millionen verkaufte iPads im Märzquartal," sagt Tim Cook, CEO von Apple. "Das neue iPad hat einen großartigen Start und über das laufende Jahr hinweg werden wir noch viel mehr von dieser Art an Innovation sehen, die nur Apple liefern kann."