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DVDs konvertieren für alle aktuellen A4-Geräte |
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Berichte -
Anleitungen
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Geschrieben von: Emanuel Frei
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Donnerstag, 09. Juni 2011 16:51 |
Um die Bequemlichkeit eines Apple TV 2 voll nutzen zu können, haben wir bereits eine reichliche Menge an DVDs dank den Programmen HandBrake und VLC am Mac konvertiert und dabei anfangs etliche Einstellungen probiert. Mittlerweile denken wir, saubere Settings gefunden zu haben und möchten diese mit unseren Besuchern teilen.
Zu allererst benötigen wir die aktuellste Version 0.9.5 von HandBrake und 1.1.10 von VLC. Wobei bei unseren Umwandlungen noch Version 1.1.7 installiert war. HandBrake benötigt die blosse Installation von VLC, um auf dessen Verschlüsselungsdatenbank greifen zu können. Je nach Mac kann die 64-bit Version der Programme geladen werden. Bei uns kam ein iMac (mid 2007) mit 2.4 GHz Core 2 Duo und Snow Leopard zum Einsatz.
Wer Filme konvertiert, möchte diese eventuell auf mehreren Geräten schauen können. Folgend zielen wir deshalb darauf ab, dass DVDs (nicht Blu-rays!) auf allen aktuellen Geräten mit Apples A4 Prozessor (iPhone 4, iPad, iPod touch 4th gen, Apple TV 2) oder besser und natürlich den Macs wiedergegeben werden können.
HandBrake einstellen Das Programm bietet viele Presets für die verschiedenen Endgeräte aber keines, welches einen guten Durchschnitt bietet. Legen Sie erstmals eine DVD ein und geben diese als "Source" an. Lassen Sie zudem die Presets einblenden und wählen nach dem Scan der DVD das Preset "iPad". Folgend nun alle Einstellungen, um ein möglichst optimales Ergebnis zu erzielen.
Video
Format: MP4 file Large file size aktiviert
Video Codec: H.264 (x264) Framerate: 29.97 (NTSC Video) Peak Framerate (VFR) aktiviert
Quality: Average bitrate (kbps): 1800
Tests mit Constant quality und RF waren wenig befriedigend. 1800 kbit/s sind bei H.264 aber ein guter Kompromiss zwischen Qualität und Dateigrösse. Die Apple Gadgets kommen damit locker zurecht.
Audio
Track: Sprache je nach Wunsch Codec: AAC (CoreAudio) Mixdown: Dolby Pro Logic II Samplerate: Auto Bitrate (kbps): 160
Wer an seinem Apple TV noch grosse Dolby Surround Anlagen betreibt, sollte zusätzlich eine Spur mit AC3 Passthru hinzufügen.
Subtitles
Je nach Wunsch. WICHTIG: Bei Filmen mit vielen fremdsprachigen Dialogen lohnt es sich, diese einbrennen zu lassen. Wählen Sie hierzu Foreign Audio Search zusammen mit den Optionen Forced Only und Burned In. Dadurch wird der Film vor dem Konvertieren abgetastet, was je nach Spieldauer leider noch gut eine halbe bis ganze Stunde dauern kann!
Advanced
Hier gibt es nichts zu ändern.
Chapters
Hier unbedingt prüfen, dass der Haken bei Create chapter markes gesetzt ist. Auch wenn die Kapitel keine aussagekräftigen Titel besitzen, so ist das Navigieren im Film mit Kapiteln doch wesentlich komfortabler.
Pictures Settings
Last but not least gehen wir oben auf den Button Pictures Settings. Bei herkömlichen DVDs können Sie beim Reiter Size die Option Anamorphic auf None setzen. Das Bild hochzuskalieren macht in der Regel wenig Sinn. Das erledigt das Endgerät schon, wenn nötig. Es ist auch richtig, dass die Quelle (also die DVD) mit 720x576 Pixeln daher kommt und die Ausgabe "nur" 720x304 (+-) bereitstellt. Da fehlen dann natürlich auch die schwarzen Balken.
Bei den Filtern können Sie alle auf Off setzen. Marginal bessere Bildqualitäten können mit den richtigen Filtern erreicht werden, was aber zeitintensive Testereien bei jeder DVD erfordert.
Zeitintensiv Mit all diesen Einstellungen erreicht man unserer Erfahrung nach eine Bildqualität, die auf dem Mac, auf einem 46" LED-TV und natürlich auf den kleinen Displays der iOS-Geräte gut aussieht und dabei dennoch keine riesige Dateien generiert. Ein Film mit zwei Stunden Länge wiegt am Ende nur läppische 1.6 GB. Allerdings rechnete der oben genannte '07 iMac mit 2.4 GHz Core 2 Duo daran auch eine Weile. Durchschnittlich schafft er etwas über 25 Bilder in der Sekunde was meistens 1:1 der Spieldauer entspricht. Die jüngsten Core i5 Macs sollten darüber nur lachen können.
Anregungen und andere Erfahrungen nehmen wir natürlich gerne entgegen. Die Erstellung von Privatkopien ist in der Schweiz legal. MacWeb.ch distanziert sich jedoch von der Herstellung und Verbreitung von nicht rechtmässigen Kopien gemäss Schweizer Urheberrechtsgesetz.
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"...Anamorphic auf None setzen. Es macht in der Regel keinen Sinn, das Bild künstlich zu strecken."
Hier wird kein Bild gestreckt, es wird lediglich die DVD in ihrem Original-Seitenverhältnis kodiert. Eine Streckung erfolgt immer im Player. Gerade auf größeren Monitoren sollte schon ein Unterschied bei anamorphem Material zu sehen sein.
"...Ausgabe "nur" 720x304 (+-) bereitstellt. Da fehlen dann einfach die schwarzen Balken."
Es fehlen die schwarzen Balken, aber auch die Teile des Videos, die bei der anamorphen Variante noch geblieben wären (macht meistens so ca. 100px aus). Bzw. diese Teile werden gestaucht im restlichen Bild untergebracht.
"Constant quality und RF waren wenig befriedigend."
Mich würde interessieren, was ihr da genau meint? Ich bin nach einigen Versuchen ein großer Fan von der Standard-Einstellung mit RF 20. Produziert meist recht kleine Dateien, ohne sichtbar schlechtere Qualität.
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Vielen Dank für dein Feedback.
Mehrere Testausschnitte zeigten mit anamorphem Material keine sichtbaren Verbesserungen. Getestet wurde das auf dem iMac und auf dem TV. Gestreckt ist aber effektiv das falsche Wort. Werd's korrigieren.
Das um die schwarzen Balken beschnittene Material zeigt nicht weniger Bild als die Quelle.
Von RF 18 bis 25 wurde alles getestet. Die Qualitätsschwankungen waren recht gross. Meist lag der Stream weit unter 1500kbit/s was einfach nicht gut aussah. Wenige Hundert kb pro Sekunde mehr ergeben ein massiv besseres Bild. Über 1800 steckt aber nicht mehr viel Potenzial drin bei DVD-Material. Die Gefahr, dass man aber bei RF 20 am Ende in die Röhre schaut, ist gross. Daher lieber gleich eine fixe Rate.
Kann natürlich jeder selber auch testen.
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