Wenn dem iPhone der Saft ausgeht E-Mail
Berichte - Anleitungen
Geschrieben von: Emanuel Frei   
Sonntag, 23. Oktober 2011 21:29
So ein iPhone Akku kann ratzefatz leer gesaugt sein und das Smartphone teilweise keinen Tag ohne Steckdose überleben. Um die Akkulaufzeit unter dem aktuellen iOS 5 zu optimieren, gibt es ein paar einfache Tricks und Einstellungen. Zugegeben, durch ein paar Punkte verliert das iPhone natürlich beim Komfortfaktor. Doch lesen Sie weiter...


Natürlich funktionieren die meisten Tipps auch beim iPod touch und dem iPad - viele davon auch unter dem Vorgängersystem iOS 4.3.5.


iOS-Version aktuell halten


Die aktuelle, neue Version 5.0 schlägt sich in Sachen Akkulaufzeit bisher nicht schlecht. Dennoch saugen die teils neuen Dienste und Features etwas stärker am Strom als es iOS 4.3.5 tat und Apple wird hier in künftigen Updates sicherlich noch weiter optimieren können.


iPhone komplett neu starten


Sollte das iPhone von unsauber programmierten Apps im Hintergrund noch unnötig beansprucht werden (und warm bleiben), so lohnt sich mal ein komplettes Ausschalten, wenige Minuten warten und erneutes Einschalten des Geräts.


Ortungsdienste reduzieren oder gar deaktivieren


Die Ortungsdienste sind wahre Stromfresser. Reduzieren Sie die Anzahl der Apps, die den Dienst nutzen dürfen. Scrollen Sie noch nach ganz unten und prüfen in den Systemdiensten ebenfalls, welche Dienste die Ortung verwenden sollen. iAds und die Zeitzone kann man sicherlich abschalten. Wer die Ortung gar nie benötigt, kann auch den ganzen Dienst deaktivieren.


Wi-Fi / Bluetooth deaktivieren


Deaktivieren Sie Wi-Fi komplett, wenn Sie ohnehin nie oder äusserst selten ein WLAN nutzen möchten. Bluetooth können Sie sich ebenfalls schenken, wenn Sie kein passendes Zubehör verwenden.


Flugzeug-Modus


In Regionen mit schlechtem oder gar keinem Empfang können Sie das iPhone gut und gerne in den Flugzeugmodus schicken. Dann sucht das Gerät nicht ständig nach möglichen Sendemasten.


Push-Benachrichtigungen und -Mail


Im neuen Notification Center möchten alle möglichen Apps auftauchen. Push-fähige Apps fragen in der Regel beim ersten Start nach, ob sie Benachrichtigungen senden dürfen.
Sollten Sie mal die falsche Wahl getroffen haben, können Sie das bei den Einstellungen zu den Benachrichtigungen korrigieren. Je weniger Apps per Push Mitteilungen erhalten, umso länger hält der Saft.
Gleiches gilt für Push-Mail. Je weniger Accounts die Push-Funktion verwenden, umso besser. Dies können Sie in den Einstellungen ändern und besser die Mails "Manuell" abfragen.

Wenn wir schon in den Einstellungen der Mitteilungszentrale sind, können Sie auch das Wetter- und Aktienwidget deaktivieren.

Sollte der Stromverbrauch nicht besser geworden sein, löschen Sie testweise alle Apps, die Benachrichtigungen senden könnten (siehe Liste in den Einstellungen) und installieren Sie sie neu. Gleiches gilt für Push-Mail-Accounts. Ein Löschen, neu hinzu fügen und wieder aktivieren der Push-Meldungen kann Wunder bewirken.


iMessages deaktivieren


Eigentlich in den Punkt oben gehört auch das neue iMessage. Diese neue Zusatzfunktion der Nachrichten-App benötigt wegen Push ebenfalls gut Strom. Deaktivieren Sie deshalb die Funktion, wenn Sie mit den regulären SMS und MMS auskommen.


Reminders


Diese sollten nur in äusserst wichtigen Fällen auf einen Ort bezogen werden.


Ping ausschalten


Das soziale Netzwerk innerhalb iTunes saugt ebenfalls tapfer am Akku, selbst wenn es nicht genutzt wird. Richtig ausschalten lässt es sich nur in den Kindersicherungen.


Fehlerreports nicht senden


Tief versteckt sind die Fehlerreports an Apple. Zu deaktivieren unter Einstellungen > Allgemein > Über > Diagnose & Verwendung (ganz runter scrollen).


Wetter-App


Auch das Wetter kann neuerdings ortungsbasiert automatisch abgerufen werden. Wer sich immer etwa in der selben Region befindet, kann die Funktion deaktivieren.


Display-Helligkeit dimmen


Oftmals dürfte die Hälfte der Helligkeit locker ausreichen. Die automatische Anpassung sollte ebenfalls aktiviert sein, damit das iPhone in dunklen Umgebungen selbstständig nochmals abdunkelt.


Netzwerkeinstellungen zurücksetzen


Falls das iPhone hier mal fehlerhafte Daten gespeichert hat und sich darum im Kreis dreht, lohnt sich ein zurücksetzen (mit anschliessend zwar mühsamer Neueingabe aller Wi-Fi-Passwörter etc.).


Akku "resetten"


Magisch wirken kann folgendes Prozedere: Schliessen Sie das iPhone an den Strom und lassen es auf 100% laden. Während das Gerät am Strom hängen bleibt, schalten Sie es aus, warten ein paar Minuten und schalten es wieder ein.


iPhone komplett wiederherstellen


Wenn nun bisher alles nichts geholfen hat und der Akku schneller als üblich geleert wird, können Sie noch die Wiederherstellung des iPhones in Betracht ziehen. Beim ersten Mal spielen Sie das von iTunes angelegte Backup wieder ein. Noch immer nicht besser? Stellen Sie das iPhone nochmals wieder her und spielen kein Backup ein. So sollte das iPhone komplett "nackt" wie ab Werk daher kommen. Wenn der Akku nun wieder besser hält, schaufeln Sie die Daten am besten häppchenweise wieder drauf. App-Daten und Spielstände sind dann leider weg!


Akku defekt?


Wenn bis hierhin rein gar nichts geholfen hat, müssen Sie sich womöglich mit dem schwachen Akku abfinden oder ein Austausch vornehmen lassen.


Den Akku gut behandeln können Sie übrigens, in dem Sie das iPhone nur in den angegebenen 0° - 35° C verwenden und bei -20° - 45° C lagern. Auch die Höhe von 3000m sollte nicht überschritten werden. Geladen werden die Akkus im iPhone am liebsten möglichst flach und regelmässig. Sehen Sie davon ab, das iPhone ständig auf 0% Ladung fallen zu lassen. Einmal im Monat sollten Sie allerdings einen ganzen Ladezyklus schaffen. Das heisst kumuliert 100% laden und 100% verbrauchen.

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Apple hat heute die Ergebnisse des zweiten Quartals im Geschäftsjahr 2012, welches am 31. März 2012 endete, bekannt gegeben. Im zurückliegenden Quartal erzielte Apple einen Umsatz von 39,2 Milliarden US-Dollar sowie einen Netto-Quartalsgewinn von 11,6 Milliarden US-Dollar bzw. 12,30 US-Dollar pro Aktie. Im Vorjahresquartal wurde ein Umsatz von 24,7 Milliarden US-Dollar sowie ein Netto-Gewinn von 6,00 Milliarden US-Dollar bzw. 6,40 US-Dollar pro Aktie erzielt. Die Bruttogewinnspanne lag bei 47,4 Prozent, verglichen zu 41,4 Prozent im Vorjahresquartal. Der Nicht-US-Anteil am Umsatz betrug in diesem Quartal 64 Prozent. Das Unternehmen hat im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2012 35,1 Millionen iPhones verkauft, das entspricht 88 Prozent mehr Absatz zum vergleichbaren Vorjahresquartal. Im zurückliegenden Quartal hat Apple 11,8 Millionen iPads verkauft, 151 Prozent mehr als im Vergleich zum Vorjahresquartal. Das Unternehmen hat 4 Millionen Macs im zurückliegenden Quartal verkauft, das sind 7 Prozent mehr verglichen zu Q2/2011. Apple hat zudem 7,7 Millionen iPods verkauft, das sind 15 Prozent weniger im Vergleich zum Vorjahresquartal. "Wir freuen uns riesig über 35 Millionen verkaufte iPhones und fast 12 Millionen verkaufte iPads im Märzquartal," sagt Tim Cook, CEO von Apple. "Das neue iPad hat einen großartigen Start und über das laufende Jahr hinweg werden wir noch viel mehr von dieser Art an Innovation sehen, die nur Apple liefern kann."