Fluid - aus Webapps eigenständige Programme machen E-Mail
Berichte - Softwareempfehlungen
Geschrieben von: Emanuel Frei   
Mittwoch, 10. Februar 2010 19:02
Wie oft nutzten Sie doch Onlineanwendungen wie MobileMe, Webmail oder die Seiten fürs Onlinebanking? Wenn man diese nicht immer im Fenster des Webbrowsers offen haben möchte und diese gerne separat und bequem auch via Dock starten möchte, kann mit Tools wie Fluid ein eigenständiges Programm erstellen.




Bereits eine frühe Entwicklerversion von Safari 4 bot eine solche Funktion, um Webseiten in eigenen Programme zu wandeln. In der finalen Version vermissen wir jedoch dieses Feature, weshalb wir auf ein kostenloses Tool namens Fluid zurück greifen.

Fluid startet in der aktuellen Version 0.9.6 mit einem einfachen Fenster. Über dieses verlangt die Software nach der URL der gewünschten Website, einem gewünschten Namen für die spätere Anwendung, den Speicherort und der Angabe, ob das Icon aus dem Favicon der Website erstellt werden soll. In der Regel ist dies sinnvoll und am einfachsten. Andernfalls muss schlicht eine Bilddatei auf dem Computer als Quelle für das Icon herhalten.





Nach wenigen Sekunden nach dem Klick auf den Create-Button hat Fluid eine eigenständige Anwendung aus der Seite erstellt. Diese findet sich nun im angegeben Speicherverzeichnis und lässt sich von dort aus starten oder auf Wunsch auch in das Dock verschieben, wo die Website/Anwendung in wenigen Sekunden zum Arbeiten bereit ist.





Diese arbeitet nun getrennt vom eigentlichen Webbrowser wie Safari oder Firefox und wird auch nicht beeinträchtigt, sollte dieser das Zeitliche segnen und einmal abstürzen.

Grundsätzlich muss man dazu sagen, dass Fluid und die aus der Webseite erstellte Anwendung jeweils nur ein gewöhnlicher Browser ist, welcher stets jedes Mal die selbe Startseite aufruft und diese in einem sehr minimalistischen Fenster darstellt. So können über die Menubar gewohnte Einstellungen vorgenommen werden. Über View lässt sich die Ansicht des Fensters erweitern bis es die Ausmasse eines normalen Webbrowsers annimmt. Auch lassen sich über die Preferences gewünschte Einstellungen zur Sicherheit etc. vornehmen.

Fluid 0.9.6 verlangt mindestens Mac OS X 10.5 Leopard und ist 3.6 MB gross.

Fluid ist jedoch auch nicht das einzige Tool für den Zweck der Entkopplung einer Webapp aus dem Browser. In den Mozilla Labs gibt es aktuell die Anwendung Prism ebenfalls als kostenlosen Download.


MobileMe als eigene Anwendung mit passendem Icon erstellen

Apples Onlineanwendung bietet leider kein schönes Favicon, welches die von Fluid erstellte Anwendung anzeigen kann. Ein kleiner Trick hilft aber auch hier weiter. Öffnen Sie Spotlight mittels 'befehl + Leertaste' und tippen MobileMe ein. "Alle einblenden" bringt alle Treffer ans Tageslicht. In der nach 'Art' sortierten Ansicht suchen Sie nach den Mac OS X Systemeinstellungen für MobileMe. Wählen Sie diese mit einem Klick an und drücken 'befehl + i', um das Infofenster aufzurufen. Ein weiterer Klick auf das dort angezeigte Icon umrahmt dieses blau. Drücken Sie nun 'befehl + c', um es in die Zwischenablage zu kopieren. Suchen Sie nun die von Fluid erstellte Anwendung und öffnen auch dort das Informationsfenster. Ein Klick auf das Icon und einem gefolgten Druck auf 'befehl + v' fügt das MobileMe Icon in die neue MobileMe-Anwendung ein. Fertig ist die eigenständige Anwendung für MobileMe mit hüschem Icon!




Softwareempfehlungen sind ein Service von MacWeb. In unregelmässigen Abständen werden wir Ihnen nützliche Programme aus allen Bereichen vorstellen. Dies passiert stets ergänzend zu unserer Software-Liste Software für den Mac. Möchten Sie ein (noch unbekanntes oder sogar Ihr eigenes) Programm der breiten Leserschaft vorstellen? Gerne nehmen wir Ihre Vorschläge auf efrei (at) macweb.ch entgegen. Vielen Dank!
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Apple Newsflash

Apple veröffentlicht Mac OS X 10.7.4
Wie Apple schreibt wird das 10.7.4-Update allen Benutzern von OS X Lion empfohlen. "Dieses Update behebt allgemeine Probleme im Betriebssystem, verbessert die Stabilität, Kompatibilität, Migration und Sicherheit Ihres Mac. Zu den Verbesserungen gehören: Die Option „Beim nächsten Anmelden alle Fenster wieder öffnen“ ist jetzt nicht mehr dauerhaft aktiviert; - Die Kompatibilität mit bestimmten englischen USB-Drittanbietertastaturen wurde verbessert; - Dateien werden jetzt korrekt auf einem Server gesichert; -Die Zuverlässigkeit beim Kopieren von Dateien auf einen SMB-Server wurde verbessert. Das Update kann über die Software-Aktualisierung geladen werden.
 
Apple verdoppelt Gewinn!

Apple hat heute die Ergebnisse des zweiten Quartals im Geschäftsjahr 2012, welches am 31. März 2012 endete, bekannt gegeben. Im zurückliegenden Quartal erzielte Apple einen Umsatz von 39,2 Milliarden US-Dollar sowie einen Netto-Quartalsgewinn von 11,6 Milliarden US-Dollar bzw. 12,30 US-Dollar pro Aktie. Im Vorjahresquartal wurde ein Umsatz von 24,7 Milliarden US-Dollar sowie ein Netto-Gewinn von 6,00 Milliarden US-Dollar bzw. 6,40 US-Dollar pro Aktie erzielt. Die Bruttogewinnspanne lag bei 47,4 Prozent, verglichen zu 41,4 Prozent im Vorjahresquartal. Der Nicht-US-Anteil am Umsatz betrug in diesem Quartal 64 Prozent. Das Unternehmen hat im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2012 35,1 Millionen iPhones verkauft, das entspricht 88 Prozent mehr Absatz zum vergleichbaren Vorjahresquartal. Im zurückliegenden Quartal hat Apple 11,8 Millionen iPads verkauft, 151 Prozent mehr als im Vergleich zum Vorjahresquartal. Das Unternehmen hat 4 Millionen Macs im zurückliegenden Quartal verkauft, das sind 7 Prozent mehr verglichen zu Q2/2011. Apple hat zudem 7,7 Millionen iPods verkauft, das sind 15 Prozent weniger im Vergleich zum Vorjahresquartal. "Wir freuen uns riesig über 35 Millionen verkaufte iPhones und fast 12 Millionen verkaufte iPads im Märzquartal," sagt Tim Cook, CEO von Apple. "Das neue iPad hat einen großartigen Start und über das laufende Jahr hinweg werden wir noch viel mehr von dieser Art an Innovation sehen, die nur Apple liefern kann."