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Berichte - Hintergrundberichte
Geschrieben von: Emanuel Frei   
Mittwoch, 13. Januar 2010 19:42
Ein Kommentar in Bezug auf den immer noch fehlenden Filmbereich im Schweizer iTunes Store sei an dieser Stelle einmal erlaubt. In den USA gibt es das Angebot an Filmen und TV-Serien nun schon lange. Auch Nutzer in Deutschland dürfen seit einiger Zeit aus einem schmackhaften Angebot auswählen und ihr Apple TV damit füttern. Wieso dürfen wir noch immer nicht?

Die Antwort lässt sich wohl sicherlich im lizenzrechtlichen Bereich finden, weshalb Apple noch nicht mehr Länder den Service von Kauf- und Mietfilmen geniessen lässt. Denn technisch wäre die Umsetzung für die Schweiz sicherlich eine kleinere Hürde. Sowohl Material im Originalton seitens USA, als auch in synchronisierter Fassung seitens Deutschland liegt vor.

Die Nachfrage nach On-demand-Inhalten im Filmbereich steigt mehr und mehr an. Sei es die Swisscom mit ihrem kürzlich umgetauften Swisscom TV oder die Cablecom mit ihrem Filmangebot, welches ebenfalls per Knopfdruck rund um die Uhr verfügbar ist. Die Anbieter in der Schweiz haben mittlerweile erkannt, dass hier eine grosse Marktlücke geschlossen werden kann, seit dem viele Haushalte mit grossen Flachbildschirmen und Soundanlagen ihr eigenes "Heimkino" aufbauen.

Apple hätte hier die Möglichkeit, mit Hilfe des weit verbreiteten iTunes und dem einfachen Bedienkonzept die Lücke zu füllen und Apple TV auch hier in der Schweiz mehr Daseinsberechtigung zu schenken. Aktuell dürfte die Set-top-box nur bei eingefleischteren Apple-Usern vor dem Fernseher stehen.

Den hier ist teilweise gar der Mac mini der bessere Kumpane, wenn es darum geht, Multimediainhalte auf dem heimischen Fernseher anzuzeigen. Er lässt sich auf Wunsch mit einer DVD füttern oder spielt unkompliziert Dateien aller Art ab, die aus anderen Quellen stammen. Getreu nach dem Motto: Wenn das Angebot nicht da ist, macht man es sich einfach selber.

Die Kaufkraft der Schweizer zeigte sich zuletzt beim iPhone 3G. Das Gerät beschehrte den Providern und Apple ansehnliche Zahlen. Dies war sicher einer der Gründe, wieso Apple den Nachfolger 3GS gleich in der Schweiz und nur in sieben anderen Ländern als erstes zur Verfügung stellte. Aus dem mit ca. 10% (im internationalen Vergleich) hohen Anteil an Mac-Nutzern in der Schweiz macht auch niemand ein Geheimnis. Die Kundschaft für Filme wäre also sicherlich auch gegeben.

Der Auslöser für diesen kleinen Kommentar war mein Besuch im Kino und des Planeten Pandora. Avatar zeigt eindrücklich, wohin die Filmtechnik geht und macht spätestens nach dem Betrachten des HD-Materials klar, dass dieser Film nur in Notfällen von einer simplen DVD abgespielt werden sollte. Da Apple aktuell allerdings weiterhin noch keine Blu-ray Laufwerke für die Macs anbietet und ich persönlich dieses Medium gerne "überspringen" würde, wäre es doch sehr wünschenswert, wenn auch hierzulande bald ein HD-Filmangebot im iTunes Store zu finden wäre. Das Mietmodell würde vorerst sicherlich für die meisten Anwender zur vollsten Zufriedenheit beitragen.

Aber wer weiss, vielleicht kündigt dies unser Lieblingsunternehmen aus Cupertino in Kalifornien am nächsten Event bereits an? Wir können schliesslich nur hoffen und warten...


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Apple veröffentlicht Mac OS X 10.7.4
Wie Apple schreibt wird das 10.7.4-Update allen Benutzern von OS X Lion empfohlen. "Dieses Update behebt allgemeine Probleme im Betriebssystem, verbessert die Stabilität, Kompatibilität, Migration und Sicherheit Ihres Mac. Zu den Verbesserungen gehören: Die Option „Beim nächsten Anmelden alle Fenster wieder öffnen“ ist jetzt nicht mehr dauerhaft aktiviert; - Die Kompatibilität mit bestimmten englischen USB-Drittanbietertastaturen wurde verbessert; - Dateien werden jetzt korrekt auf einem Server gesichert; -Die Zuverlässigkeit beim Kopieren von Dateien auf einen SMB-Server wurde verbessert. Das Update kann über die Software-Aktualisierung geladen werden.
 
Apple verdoppelt Gewinn!

Apple hat heute die Ergebnisse des zweiten Quartals im Geschäftsjahr 2012, welches am 31. März 2012 endete, bekannt gegeben. Im zurückliegenden Quartal erzielte Apple einen Umsatz von 39,2 Milliarden US-Dollar sowie einen Netto-Quartalsgewinn von 11,6 Milliarden US-Dollar bzw. 12,30 US-Dollar pro Aktie. Im Vorjahresquartal wurde ein Umsatz von 24,7 Milliarden US-Dollar sowie ein Netto-Gewinn von 6,00 Milliarden US-Dollar bzw. 6,40 US-Dollar pro Aktie erzielt. Die Bruttogewinnspanne lag bei 47,4 Prozent, verglichen zu 41,4 Prozent im Vorjahresquartal. Der Nicht-US-Anteil am Umsatz betrug in diesem Quartal 64 Prozent. Das Unternehmen hat im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2012 35,1 Millionen iPhones verkauft, das entspricht 88 Prozent mehr Absatz zum vergleichbaren Vorjahresquartal. Im zurückliegenden Quartal hat Apple 11,8 Millionen iPads verkauft, 151 Prozent mehr als im Vergleich zum Vorjahresquartal. Das Unternehmen hat 4 Millionen Macs im zurückliegenden Quartal verkauft, das sind 7 Prozent mehr verglichen zu Q2/2011. Apple hat zudem 7,7 Millionen iPods verkauft, das sind 15 Prozent weniger im Vergleich zum Vorjahresquartal. "Wir freuen uns riesig über 35 Millionen verkaufte iPhones und fast 12 Millionen verkaufte iPads im Märzquartal," sagt Tim Cook, CEO von Apple. "Das neue iPad hat einen großartigen Start und über das laufende Jahr hinweg werden wir noch viel mehr von dieser Art an Innovation sehen, die nur Apple liefern kann."