Der neue iMac 2012 im Test E-Mail
Berichte - Testberichte
Geschrieben von: Marcel Frei   
Mittwoch, 16. Januar 2013 20:49
Der erste iMac war bauchig und der neuste ist es auch. Viel Ähnlichkeiten haben die beiden Modelle, deren Erscheinungszeitpunkt mehr als 14 Jahre auseinander liegt, jedoch nicht. Nach kleineren Lieferverzögerungen sind die neusten Modelle seit Ende 2012 erhältlich. MacWeb.ch hatte die Möglichkeit den 27"-iMac zu testen.







Das heutige Modell geht zurück auf die dritte Generation, welche im Jahr 2004 vorgestellt wurde. Damals wurde der "ganze Computer" komplett hinter dem Bildschirm verbannt und war nur sagenhafte 5.5 Zentimeter dünn. Heute sind es jedoch am Rand gerade mal 5 Millimeter. Im dezenten Bäuchlein auf der Rückseite des iMacs ist die ganze Technik verbaut. Im Vergleich zur Vorgängerversion aus dem Jahr 2009 hat Apple das Volumen um 40 % reduziert. Es ist fast unglaublich, wie Apple dies geschafft hat. Ein Grund dafür ist jedoch sicher, das Apple neu eine 2.5 Zoll-Festplatte verbaut (zumindest im 21.5"-Modell) und als wichtigste Massnahme das optische Superdrive eliminiert hat.

Das neue Design ist absolut überzeugend. Für die Herstellung des Gehäuses setzt Apple auf eine neues Verfahren. Auf Englisch heisst es "friction stir welding" und ist aus der Raumfahrt bekannt, zu deutsch heisst nennt man das Verfahren "Rührreibschweissen", es wurde 1991 in Grossbritannien erfunden. Bei diesem Verfahren verbindet man das Aluminium durch Reibungshitze. Wer mehr wissen möchte, schlägt bei Wikipedia nach. Friction stir welding führt zu einer hochpräzisen Verarbeitung, was wir an unserem Testgerät selber erfahren durften.

An der Unterseite des dünnen Rahmen befinden sich die Stereolautsprecher. Obwohl die Lautsprecher auf engstem Raum Platz finden müssen, überzeugt in unserem Test das Klangerlebnis. Für eine optimierte Videotelefonie oder Diktierfunktion verfügt das iMac zudem über zwei Mikrofone, die jeweils zusammenarbeiten, um die eigene Stimme von Umgebungsgeräuschen trennen zu können.

Das neue Display darf sich noch nicht "Retina" nennen. Trotzdem hat Apple die Bildqualität erhöht, indem das LCD direkt mit dem Glas verbunden wurde. Bilder erscheinen auf unserem Testgerät klarer und lebendiger. Zudem reduziert das neue Display die Blendeeffekte um 75 %; dafür wurde das Glas speziell beschichtet.

Apple spendiert dem iMac eine grosszügige Ausrüstung. Neu sind bei allen iMacs 8 GB Arbeitsspeicher mit dabei. Das 21,5"-Zoll-Modell kann bis auf 16 GB und das 27"-Modell bis auf 32 GB aufgerüstet werden. Als Prozessor kommen neuste Quad-Core Intel Core i5-Prozessoren zum Einsatz. Dank der Turbo Boost-Funktion kann die Taktfrequenz bis 3.6 GHz hochgeschraubt werden.

Sämtliche iMacs werden mit vier USB 3- und zwei Thunderbolt-Anschlüsse ausgestattet. Daneben gibt es Gigabit-Ethernet, einen Mini DisplayPort-Ausgang und einen SDXC-Kartensteckplatz.

Die Schnelligkeit der neuen Prozessoren ist im Test sehr gut spürbar. Die neuen Prozessoren sind jedoch vorallem in Kombination mit der neuen Speicherlösung optimal einsetzbar. Mit "Fusion Drive" kombiniert Apple die grosse Kapazität einer Festplatte mit der hohen Leistung des Flash-Speichers. Programme, Dateien, etc., die häufig genutzt werden, werden dank Fusion Drive in den Flash-Speicher gelegt. Daten und Informationen, die seltener benötigt werden, speichert Fusion Drive auf die Harddisk. Das System lernt, mt welchen Daten häufiger und mit welchen weniger häufig gearbeitet werden und disponiert jeweils automatisch um.

Leider ist der iMac nachträglich schlecht nachrüstbar. Beiim 21.5"-Modell ist das zusätzliche Einsetzen von RAM äusserst kompliziert, dar iMac muss fast komplett auseinandergenommen werden.

Als Fazit überzeugt der neue iMac total. Es ist absolut eindrücklich, wie Apple es immer wieder schafft, alle Komponenten auf noch weniger Platz zu verbauen. Das Fehlen des SuperDrives ist vertretbar. Um von einer optimierten Leistung profitieren zu können, sollte der iMac nicht in der Grundausstattung gekauft werden; eine Version mit Fusion Drive (Aufpreis CHF 275.--) sollte man sich leisten, da man sonst auf einen wesentlichen Vorteil verzichten müsste.
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Apple Newsflash

Apple mit erneutem Rekordergebnis
Apple hat heute die Ergebnisse des dritten Quartals im Geschäftsjahr 2015, welches am 27. Juni 2015 endete, bekannt gegeben. Im zurückliegenden Quartal erzielte Apple einen Umsatz von 49,6 Milliarden US-Dollar sowie einen Netto-Quartalsgewinn von 10,7 Milliarden US-Dollar bzw. 1,85 US-Dollar pro verwässerter Aktie. Im Vorjahresquartal wurde ein Umsatz von 37,4 Milliarden US-Dollar sowie ein Netto-Gewinn von 7,7 Milliarden US-Dollar bzw. 1,28 US-Dollar pro verwässerter Aktie erzielt. Die Bruttogewinnspanne lag bei 39,7 Prozent, verglichen mit 39,4 Prozent im Vorjahresquartal. Der Nicht-US-Anteil am Umsatz betrug in diesem Quartal 64 Prozent. Das Wachstum wurde durch Rekordverkäufe von iPhone und Mac in einem dritten Quartal sowie absoluten Rekordumsätzen bei Services und der erfolgreichen Markteinführung der Apple Watch getrieben. "Wir hatten ein erstaunliches Quartal mit einem Umsatzwachstum beim iPhone von 59 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, starken Verkäufen beim Mac, absoluten Rekordumsätzen bei Services, getrieben durch den App Store, und einem grossartigen Start der Apple Watch", sagt Tim Cook, CEO von Apple. "Die Begeisterung für Apple Music ist unglaublich gewesen und wir freuen uns in diesem Herbst iOS 9, OS X El Capitan und watchOS 2 an unsere Kunden herauszugeben."
 
Apple stellt neuen iPod touch vor
Apple hat heute den bisher besten iPod touch vorgestellt und ein neues Line-Up von Farben für alle iPod-Modelle inklusive Spacegrau, Silber, Gold, Pink und Blau präsentiert. Den ultraportablen iPod touch zeichnen eine neue 8-Megapixel iSight Kamera für wunderschöne Fotos, eine verbesserte FaceTime HD-Kamera für noch bessere Selfies, der von Apple entwickelte A8 Chip mit zehnmal schnellerer Grafikleistung für ein umfassenderes Gaming-Erlebnis und verbessertes Fitnesstracking durch den M8 Motion Coprozessor aus. Über den kürzlich vorgestellten Apple Music-Dienst können Mitglieder von den weltweit talentiertesten Musikexperten kuratierte Playlisten geniessen, mit Beats 1 – dem weltweiten Radiosender, der 24/7 sendet – am Puls der Zeit der Musikkultur bleiben  und Backstage-Fotos und -Videos kommentieren oder liken, die direkt von dem Lieblingskünstler über Connect geteilt wurden. Der neue iPod touch kostet CHF 229.- inkl. MwSt. für das 16GB-Modell, CHF 279.- inkl. MwSt. für das 32GB-Modell und CHF 329.- inkl. MwSt. für das 64GB-Modell. Die komplette iPod-Familie in seinen neuen fünf Farben ist ab heute über den Apple Online Store, die Apple Retail Stores und ausgewählte autorisierte Apple Händler verfügbar.