Erste Hilfe für den Mac E-Mail
Berichte - Anleitungen
Geschrieben von: Emanuel Frei   
Mittwoch, 16. April 2008 05:42
Was tun, wenn der geliebte Mac plötzlich störrisch wird, Fehlermeldungen ausspuckt oder einfach nicht mehr das macht, was man eigentlich möchte? Im Folgenden zeigen wir ein paar einfache Schritte, die auch unerfahrene Nutzer im Sinne von erster Hilfe durchführen können.





Wichtig: Nach jedem Schritt sollte geprüft werden, ob sich das Problem verflüchtigt hat. Alle vier Schritte sind geprüft und stellen in der Regel keine Gefahr für Ihren Mac dar. Bei Problemen oder Unsicherheiten, wenden Sie sich an einen unserer eingetragenen MacSupporter oder an unser Forum.


1. Ruhe bewahren, neustarten

Viele Probleme lassen sich mit einem einfachen Neustart wieder lösen. Speichern Sie Ihre offenen Arbeiten, schliessen alle Programme und wählen links oben in der Menubar den Apfel und dann Neustarten...
In, ich sage mal, 90% der Fälle ist das Problem danach behoben.

Tipp: Sollte ein Programm Probleme bereiten und sich nicht ordnungsgemäss schliessen lassen, drücken Sie 'befehl + alt + esc'. Im darauf folgenden Fenster wählen Sie das Programm und anschliessend 'Sofort beenden'.


2. Property-List löschen

Fast jedes Programm speichert die persönlichen Einstellungen in einer Property-List (.plist-Datei), auch bekannt als Preference-File. Sollte ein Programm zum Beispiel nicht mehr starten, kann dies an einer fehlerhaften Property-List liegen. Diese finden sich im Verzeichnis /Home/Library/Preferences. Die Dateien tragen das Schema herkunft.hersteller.programmname.plist. Suchen Sie nach dem Namen des streikenden Programms und löschen die .plist-Datei oder möglicherweise den ganzen Ordner. Dies löscht zwar Ihre Programmeinstellungen, sollte allerdings nicht weiter tragisch sein, wenn die Software anschliessend wieder läuft. Eine neue Property-List wird automatisch angelegt und Sie können die persönlichen Einstellungen im Programm wieder vornehmen.


3. Rechte reparieren

Die Reparatur der Zugriffsrechten wird gerne auch als Voodoo für den Mac bezeichnet, kann aber in keinem Fall schaden und löst doch manches Problem. Öffnen Sie hierfür das Festplatten-Dienstprogramm aus dem Ordner /Programme/Dienstprogramme. Nun wählen Sie links die Macintosh HD (oder entsprechend dem Namen der Systempartition) und klicken auf 'Zugriffsrechte des Volumes reparieren'. Das Dienstprogramm prüft nun die Zugriffsrechte der Programme und stellt gleich die Standardwerte wieder her. Dabei können am Ende einige Einträge stehen bleiben, die man jedoch getrost ignorieren kann. Apple stellt hierfür ein Support-Dokument bereit.


4. PRAM Reset

Im Parameter RAM werden je länger je weniger wirklich wichtige Daten gespeichert. Ein Reset des PRAM kann aber auch hier nicht schaden und womöglich Wunder bewirken, wenn er aus irgendeinem Grund falsche Informationen gespeichert hat. Starten Sie den Mac, wie unter Schritt 1 beschrieben, neu. Nach dem "Gong" halten Sie 'befehl + alt + r + p" gedrückt. Der Bildschirm wird grau, dann schwarz und beim erneuten Gong können Sie die Tasten loslassen. Der PRAM ist wieder leer und wird automatisch mit neuen, sauberen Informationen beschrieben.


5. erneutes Combo-Update

Haben die bisherigen Schritte keinen Erfolg gebracht, hilft womöglich ein erneutes Update des Systems mittels einem Combo-Updates. Diese Updates enthalten alle bisherigen Updates für das entsprechende System und stehen bei Apple zum Download bereit: http://www.apple.com/support/downloads/
Geben Sie als Suchbegriff die Versionsnummer Ihres Systems ein. Falls Sie diese nicht wissen, finden Sie sie in der Menubar unter dem Apfel und dem Punkt 'Über diesen Mac'.
Mit dem Combo-Update wird nicht nur das System nochmals auf den neusten Stand gebracht, viel mehr laufen auch noch Systemoptimierungsprozesse durch.


Haben diese vier Schritte nicht weiter geholfen und das Problem oder die Fehlermeldung tritt immer noch auf, können Sie sich mit einer detaillierten Problembeschreibung jederzeit an unser Forum oder an einen bei uns eingetragenen MacSupporter in Ihrer Nähe wenden. Gerne nehmen wir auch Anregungen auf kontakt (at) macweb.ch entgegen, wenn Sie Ihr Problem mit Hilfe dieser Anleitung beheben konnten.
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Apple Newsflash

iOS 8 verfügbar
Aople hat iOS 8 vorgstellt. iOS 8 bietet eine einfachere, schnellere und intuitivere Nutzererfahrung, darunter iCloud Fotomediathek, die es ermöglicht Fotos und Videos einfacher über die Geräte eines Nutzers hinweg zu geniessen; neue Nachrichten-Funktionen, um auf einfache Art und Weise Sprache, Videos oder Fotos mit nur einem Wisch zu teilen; und eine vollständig neue App für Gesundheits- und Fitnessdaten, die einen klaren Überblick der Gesundheits- und Fitnessdaten an einem Ort bietet. iOS 8 beinhaltet ausserdem vorausschauende Worterkennung für die QuickType-Tastatur von Apple; Familienfreigabe, der einfachste Weg Einkäufe, Fotos und Kalender innerhalb eines Haushalts zu teilen; und iCloud Drive, sodass man Dateien speichern und von überall darauf zugreifen kann. In iOS 8 ermöglichen die Fotos-App und iCloud Fotomediathek Zugang zu allen Fotos und Videos zu jeder Zeit an jedem Ort. Die Fotos eines Nutzers sind leicht zu finden und einheitlich über alle aktivierten Geräte eines Anwenders organisiert. Unterhaltungen in Nachrichten werden mit der Möglichkeit mittels eines einzigen Wischs zu kommunizieren noch intensiver. Tap to Talk ermöglicht das Teilen von Sprache und die selbe einfache Geste funktioniert für das Teilen von Videos und Fotos innerhalb von Nachrichten. Das neue vorausschauende Schreiben für die QuickType-Tastatur von Apple ist smarter und personalisierter und berücksichtigt auf intelligente Weise den Kontext, wie beispielsweise wer der Empfänger ist und in welcher App man gerade schreibt. iOS 8 führt Familienfreigabe ein, eine Funktion, die es einfacher denn je macht innerhalb des selben Haushalts zu kommunizieren sowie Einkäufe, Fotos und Kalender zu teilen. Familienmitglieder können die iTunes-, iBooks- oder App Store-Einkäufe der Angehörigen durchstöbern und herunterladen. Bis zu sechs Mitglieder können daran teilhaben, jedes mit seiner eigenen Apple ID. Eltern können Apple IDs für Kinder erstellen, die Ask to Buy beinhalten, was die Erlaubnis der Eltern für Einkäufe erfordert. Familienfreigabe hält durch das Erstellen geteilter Familien-Fotostreams und geteilter Kalender automatisch jeden auf dem Laufenden und bietet die Möglichkeit Familienangehörige und ihre Geräte zu lokalisieren. iOS ist ab sofort über die Software-Aktualisierung der iGeräte oder indirekt via iTunes verfügbar.
 
iPhone 6 - Rekordvorbestellung - in der Schweiz ab dem 26. September 2014
Apple hat heute bekannt gegeben, dass die Vorbestellungen für iPhone 6 und iPhone 6 Plus, die bedeutendsten Weiterentwicklungen in der Geschichte des iPhones, mit über vier Millionen Stück innerhalb der ersten 24 Stunden einen Rekordwert erreicht haben. Die Nachfrage für die neuen iPhones hat die ursprüngliche Vorbestellungs-Liefermenge übertroffen und während eine erhebliche Zahl an Kunden ab Freitag und im Laufe des Septembers beliefert werden, sind viele iPhone-Vorbestellungen so terminiert, dass sie im Oktober ausgeliefert werden. Ein zusätzliches Angebot an iPhone 6 und iPhone 6 Plus wird für Laufkundschaft am Freitag, 19. September ab 8 Uhr Ortszeit in den Apple Retail Stores verfügbar sein. Kunden wird empfohlen, frühzeitig vor Ort zu sein oder online über den Apple Online Store zu bestellen, um die Geräte im Store abzuholen oder ein voraussichtliches Lieferdatum zu erhalten. Beide Modelle werden ab Freitag auch über ausgewählte Mobilfunkanbieter und autorisierte Apple Händler verfügbar sein. iPhone 6 und iPhone 6 Plus werden in den USA, Australien, Kanada, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Hong Kong, Japan, Puerto Rico und Singapur diesen Freitag, 19. September erhältlich sein und in mehr als 20 weiteren Ländern ab Freitag, 26. September, darunter die Schweiz, Österreich, Belgien, Dänemark, Finnland, Irland, Isle of Man, Italien, Liechtenstein, Luxemburg, Niederlande, Neuseeland, Norwegen, Portugal, Katar, Russland, Saudi Arabien, Spanien, Schweden, Taiwan, Türkei und den Vereinigten Arabischen Emiraten.