Der Mac im Media Markt E-Mail
Berichte - Hintergrundberichte
Geschrieben von: Emanuel Frei   
Mittwoch, 07. Mai 2008 05:41
Seit Dezember letzten Jahres ist es im einzigen, offiziellen Apple Shop im Media Markt Dietlikon ZH möglich, die Computer mit dem Apfellogo wieder zu erwerben. Auf ein paar Quadratmetern und insgesamt vier Tischen werden alle Geräte der breiten Masse gezeigt. Kann hier die Beratung mit spezialisierten Apple-Händlern mithalten?


Als ganz normaler Kunde ging ich also am Samstag, den 3. Mai in die genannte Media Markt-Filiale in Dietlikon. Selbstverständlich habe ich mich nicht als Mac-User zu erkennen gegeben und lief trotzdem relativ zielstrebig zum Apple-Bereich, der völlig zentral aufgebaut wurde.
Als ich so am neuen MacBook Air rumspielte, wurde ich auch gleich schon von einem Verkäufer (Name der Redaktion bekannt) angesprochen und gefragt, ob ich ein neues Notebook suche.

Darauf hin erwähnte ich jedoch gleich den iMac, welcher es mir ebenfalls angetan hat. Schliesslich habe ich überall in den Medien gelesen, dass dieser nun etwas aufgerüstet und günstiger geworden ist. ;-)

Meine erste Frage war natürlich, welches Gerät zu empfehlen sei, worauf die Gegenfrage über den Anwendungszweck zu erwarten war. Naja, gut, ich verwende den Mac für einfaches Surfen, Mailen, ein paar Office Dokumente bearbeiten und dazu will ich ab und an meine Digitalkamera anschliessen können, um Urlaubsfotos auf den Computer zu laden. Der Verkäufer schloss dabei schon mal das 24" Modell des iMacs aus und erwähnte die Unterschiede der beiden 20" Modelle. Wohl gemerkt hatte der Media Markt zu diesem Zeitpunkt leider noch die alten Geräte mit den alten Preisen. Aber ich muss ja noch nicht heute zuschlagen und kann noch eine Woche warten...

Vorbildlich ging der Verkäufer, welcher übrigens ein ganz normales Media Markt-Shirt trug, auf die Ausstattung des Arbeitsspeichers ein. Für Apple reiche 1 GB. Sollte der Anwender dennoch an die Grenzen kommen, könne man diesen problemlos nachrüsten und auf 2 GB erweitern, was dann auch für den parallelen Betrieb von OS X und Windows reichen würde, wobei wir schon beim nächsten Thema waren. (Anmerkung: alle neuen Modelle, bis auf das Grundmodell, kommen mit 2 GB RAM aus dem Werk.)

Etwas neckisch fragte ich also, wie dies den funktioniere. Der Verkäufer erklärte mir in groben Zügen was mit Boot Camp und Parallels Desktop möglich sei. Wichtig war hier der Hinweis, dass momentan Spiele, nur wenn ich Windows mit Hilfe von Boot Camp nativ boote, wirklich gut laufen.

"Das würde aber alles auch problemlos mit einem Notebook funktionieren?", fragte ich etwas fordernd. Auf diese Frage folgte die einfache Antwort, dass sich das natürlich auch alles mit einem MacBook Pro erledigen liese, welches, von der Leistung her gesehen, etwa in der selben Liga mit dem iMac spielt. Meiner persönlichen Meinung nach würde hier bereits das günstigere MacBook reichen, welches aber leider gar nicht erwähnt wurde.

Zu guter Letzt hatte ich noch ein Problem: "Wie sieht es mit Office aus?". Gleich wurden natürlich die beiden Suiten namens Microsoft Office:mac und Apple iWork erwähnt. Etwas überrascht war ich über die weitere Aufzählung der kostenlosen Alternative OpenOffice. Sogleich folgten die Vor- und Nachteile der beiden kommerziellen Produkte. Microsoft Office:mac 2008 laufe problemlos und könne ebenso problemlos alle Dateien aus der Windows-Welt öffnen. Auf die Frage, ob das alles denn auch mit dem Produkt von Apple ginge, wurden mir Pages und die Export-Möglichkeiten gezeigt. Weiter wurde ich auf allfällige Kompatibilitäsprobleme (auch beim Öffnen von Office-Dateien) aufmerksam gemacht, welche in der Tat vorhanden sind.

Mit der Aussage, ich müsse nun ja fast noch auf die neuen Modelle und Preisen des iMacs warten, verabschiedete ich mich also wieder und hatte einen kleinen Überblick über die Möglichkeiten mit einem Mac gewonnen.


Fazit

Ja, man kann auch im offiziellen Apple Shop im Media Markt ohne Probleme einen Mac kaufen. Es ist quasi möglich, im Vorbeigehen in Richtung Fernseh-Abteilung noch eine Mighty Mouse oder gleich ein Notebook mitzunehmen. Die Beratung war äusserst sachlich und auch für unkundige Laien verständlich. Ich hatte am Schluss meine Ohren glücklicherweise nicht mit Fachbegriffen voll. Etwas gemangelt hat es meinem Empfinden nach jedoch dem Flair von einem gewohnten Fachhändler. Leider habe ich auch nette, schwarze Apple-Shirts mit einem weissen Apfel vermisst, die es früher im Media Markt zu sehen gab und ich für einen Apple Shop erwartet hatte.
Bitte einloggen um einen Kommentar zu schreiben
 

Werbung

User Login



Registrieren

Text Werbung

FlexBüro
FlexBüro - Einfach gerne Rechnungen schreiben. Auch im Team.
MiniBüro
Adressen, Briefe, Offerten, Lieferscheine, Rechnungen u.s.w. spielend im Griff! MiniBüro vereinfacht die täglichen Administrations-Arbeiten enorm. Ab 450.-
** Zubehör für iPhone **
Hüllen, Kopfhörer, Soundsysteme, etc.

Apple Newsflash

Kinder Ferienprogramm von Apple
Apple bietet Kindern in den kommenden Sommerferien ein spannendes Programm an und beschreibt es wie folgt: "Jeden Sommer zerbrechen sich Eltern die Köpfe über sinnvolle Sommer-Aktivitäten für ihre Kinder. Etwas, das ihre Interessen respektiert, aber sie zur gleichen Zeit herausfordert. Ein sinnvoller und gleichzeitig spannender Vorschlag wäre ein Apple Sommer Camp mit einem kostenlosen dreitägigen workshop, in dem Kinder im Alter von 8 - 12 richtig kreativ werden.  Sie treffen sich drei Mal in einem Apple Store in ihrer Nähe und können sich aussuchen, ob sie Filme machen oder lieber interaktive Geschichten erzählen wollen." Die Camper lernen bei Apple Filme zu erstellen, indem sie Storyboards anfertigen, Videos aufnehmen und schneiden. Oder sie gestalten interaktive Bücher, komplett mit eigenen Illustrationen und Soundeffekten. In der Schweiz werden die Apple Sommer Caps in allen vier Apple Retail Stores angeboten. Zur Auswahl stehen die zwei Themen „Geschichten in Bewegung mit iMovie“ oder "Interaktives Geschichten erzählen mit iBooks". Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten für diese kostenlosen Kinder-Seminare findet man auf der Apple Homepage.
 
Cornercard führt diesen Sommer Apple Pay ein
Cornèrcard bietet seinen Kunden ab diesem Sommer Apple Pay an. Die bequeme und sichere mobile Zahlungslösung macht das tägliche Einkaufen zu einem einzigartigen Erlebnis, wie Cornèrcard schreibt. "Wir freuen uns sehr, mit der Einführung von Apple Pay unseren Kunden eine moderne, sichere und gleichzeitig praktische Zahlungsmethode anzubieten, die den Alltag erleichtert. Da Apple Pay mit einer bereits bestehenden Karte benutzt werden kann, schafft diese Zahlungslösung einen erheblichen Mehrwert", sagt Alessandro Seralvo, Director Cornèrcard. Sicherheit und Datenschutz sind ein zentrales Element von Apple Pay. Bei der Bezahlung mit der Cornèrcard Kredit- oder Prepaidkarte mittels Apple Pay wird die Kartennummer weder auf dem Gerät noch bei Apple gespeichert. Stattdessen wird ein einmaliger Token (Device Account Number) zugewiesen, der verschlüsselt und sicher auf dem Gerät gespeichert ist. Jede Transaktion wird mit einem individuellen dynamischen Sicherheitscode autorisiert. Apple Pay ist ganz einfach einzurichten. Die Kunden können sämtliche Leistungen und Vorteile ihrer Kredit- oder Prepaidkarte weiterhin erhalten und nutzen, wie Cornèrcard schreibt. Apple Pay ist anwendbar mit iPhone 6, iPhone 6 Plus und neuer, iPhone SE, Apple Watch und kann für bargeldloses Bezahlen sowohl in ausgewählten Geschäften in der Schweiz als auch weltweit bei allen Händlern eingesetzt werden, die über einen Terminal mit Kontaktlos-Funktion verfügen.