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Office, welches denn nun? |
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Berichte -
Softwareempfehlungen
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Geschrieben von: Emanuel Frei
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Dienstag, 11. März 2008 17:52 |
Wir kennen das Problem: wohl die meisten Dateien, die wir in den virtuellen Händen haben, sind wichtige Word Dokumente, (lustige) PowerPoint Präsentationen oder letzte Kalkulationen aus Excel. Doch wie öffnen wir diese Dateien auf dem Mac?
Office:mac 2008Am naheliegendsten wäre da wohl Microsoft Office:mac 2008. Seit dieser Version läuft es nativ auf aktuellen Intel Mac. Es bringt in der günstigsten Version Word, Excel, PowerPoint und den Mail-Client Entourage mit. Mit Office:mac 2008 lassen sich problemlos alle Dateien der Windows-Version öffnen und umgekehrt.

Die Funktionen hat Microsoft erweitert. So darf man gerne behaupten, dass das neue Office einen Hauch iWork geschnuppert hat und so zum Beispiel neu auch hübsche 3D Diagramme zaubert oder nützliche Brief-/Layout-Vorlagen bietet.
Microsoft Office:mac 2008 gibt es in der günstigsten, und für viele ausreichenden, Home and Student Version ab CHF 219.-. Wer Exchange-Anbindung benötigt, muss hier aber zur CHF 799.- teuren Standard Version greifen. Eine Upgrade-Version ist jedoch ebenfalls erhältlich.
iWork '09

Unter uns gesagt, im Vergleich zu Microsoft Office:mac 2008 scheint Apples Office Suite iWork '09 mit einem Preis von CHF 109.- ein Schnäppchen zu sein. Dabei bringt es ebenso Word (Pages), PowerPoint (Keynote) und Excel (Numbers) mit. Einen zusätzlichen Mail-Client ist natürlich nicht nötig, da OS X bereits Mail an Bord hat.
iWork macht es kinderleicht mit wenigen Klicks beeindruckende Präsentationen, Tabellen oder Dokumente zu erstellen, ohne dabei den professionellen Nutzen zu verlieren. Die Möglichkeiten von iWorks Keynote zum Beispiel dürfen wir jeweils immer an den gleichnamigen Präsentationen von Steve Jobs bestaunen.
Bis auf kleine Inkompatibilitäts-Probleme, öffnet iWork fast jede Microsoft Office Datei und kann auch selber solche erstellen.
OpenOffice / NeoOfficeIch persönlich installiere unter privaten Windows-Systemen nur noch OpenOffice, denn es bietet alle wichtigen Funktionen, die man kennt und braucht. Wie der Name schon verrät, handelt es sich dabei um OpenSource Software und ist somit komplett kostenlos. Unter den Mac Anwendern hat sich die Alternative zur Office-Suite aus dem Hause Microsoft allerdings noch nicht durchgesetzt. Dies scheiterte bisher insbesondere daran, dass OpenOffice bisher nur in der X11 Umgebung lief und darum nicht mit OS X und anderen Programmen harmoniert. Dieses Problem gehört nun mit OpenOffice.org 3 der Vergangenheit an. Durch die native Einbindung in die Aqua-Oberfläche von OS X arbeitet die Suite problemlos mit allen anderen Programmen und läuft etwas zügiger.

Als Alternative bietet sich auch NeoOffice an. Unabhängig von, aber basierend auf dem OpenOffice Projekt, haben es die Entwickler bereits vor Längerem geschafft, die Office-Suite ohne X11 auf den Mac zu portieren. Aufgrund intensivem Gebrauch von Java läuft NeoOffice allerdings leider nicht immer befriedigend schnell. Nun da OpenOffice ohne X11 auskommt, wird NeoOffice einen schweren Stand haben, da es oftmals auf älteren OpenOffice Versionen basiert.
FazitWer eine Office-Suite nur gelegentlich benötigt und ein paar Abstriche verkraften kann, sollte sich einmal die beiden OpenSource Projekte anschauen. Wird eine leistungsstarke Suite verlangt, bietet sich das günstige iWork an. Braucht man hingegen 100% Support für Microsoft Office Dokumente, führt momentan kein Weg an Office:mac 2008 vorbei.
Tipp: wer einfach nur Texte oder Briefe schreiben muss, greift einfach zu TextEdit, welches jeder Mac ab Werk mitliefert.
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